Aktuelles

10. Oktober 2020

 

Arbeitseinsatz: Vorbereitung für Gehölzpflanzungen auf der Fläche "Sandkaute"

 

Foto: NABU

Ein Teil der Fläche "Sandkaute" in Oberjosbach soll mit Gehölzen aufgewertet werden. Bereits am Vortag wurde mit einem Forstmulcher der Gemeinde an den geplanten Stellen die Brombeerhecken entfernt, um Platz für die neuen Gehölzer zu schaffen. So mussten beim heutigen Arbeitseinsatz nur noch 9 Pflanzlöcher ausgehoben werden.

 

Die Gehölzpflanzung findet am Samstag, den 31. Oktober statt. Fleißige Helfer sind immer willkommen. Nähere Angaben werden rechtzeitig auf der Homepage und per E-Mail bekannt gegeben.

03. Oktober 2020

 

Pilzexkursion für die Helfer der NABU-Gruppe Niedernhausen

 


Am 03. Oktober gab es für die Helfer der NABU-Gruppe Niedernhausen ein besonderes Dankeschön. Franz Heller, ein erfahrener zertifizierter Pilzsachverständiger, der u.a. im Auftrag der Stadt Wiesbaden Pilzsammler berät und in der Giftnotrufzentrale ehrenamtlich aktiv ist, führte, eingeladen durch den NABU-Vorstand, eine Pilzexkursion durch.

 

Die 14 Teilnehmer trafen sich bei anfangs strömendem Regen in Engenhahn am Parkplatz Sauwasen zu einer Wanderung durch die Taunuswälder. Passend zur lockeren Stimmung, lockerte sich bald das Wetter auf.

 

Nach einem eingänglichen Vortrag durften die Teilnehmer selbst aktiv werden und bekamen die Aufgabe, Pilze zu suchen, die im Anschluss von Herrn Heller identifiziert und erläutert wurden. So wurden unter anderem der Birkenporling, der Knoblauchschwindling, der Hallomasch und der klebrige Hörnling gefunden.

 

Der Birkenporling, oder wissenschaftlich als Piptoporus Betulinus bezeichnet, ist, wie aus dem Namen hervorgeht, ein auf Birken wachsender Baumpilz. Der nierenförmige braune Heilpilz, hilft, getrocknet als Tee zubereitet, das Immunsystem zu stärken und Erkältungen vorzubeugen. Wichtig ist, dass der Pilz nicht zu alt sein sollte, und eine weiße Unterseite aufweist.  

 

Neben interessanten Fakten, wie z.B. dass von den etwa 4000 Pilzarten nur rund 100 essbar sind, konnte Herr Heller auch mit einigen Anekdoten aufwarten. Wussten Sie z.B. woher der Fliegenpilz seinen Namen hat? Eine Schüssel Milch, vermengt mit geschnittenen Fliegenpilzstücken half der auf Bauernhöfen herrschende Fliegenplage Herr zu werden.

 

Auch kulinarische Tipps kamen nicht zu knapp. So sollten Pilze immer in Öl statt Butter, getrennt von den Zwiebeln zubereitet werden, um den ursprünglichen Pilzgeschmack nicht zu überdecken.

 

Nach 2,5 kurzweiligen Stunden fand die Exkursion bei strahlendem Sonnenschein ihr Ende.

 

Zum Gruppenbild lachte die Sonne

Foto: NABU/J.Spatz

Foto: NABU/J.Spatz

22. September 2020

 

Arbeitseinsatz

Liebe Naturfreunde,

 

die NABU-Gruppe Niedernhausen plant am Samstag, den 10. Oktober 2020 um 9:30 Uhr bei Oberjosbach/Schäfersberg (Treffpunkt GEGENÜBER!! Freiwillige Feuerwehr Niedernhausen; Zum Hammergrund 5) einen Arbeitseinsatz.

Es sollen Gehölze gepflanzt werden. Dazu müssen Äste und Brombeeren weggeschnitten und Pflanzlöcher ausgehoben werden. Wer hat, kann gerne Ast- und Handscheren, Spaten und Spitzhacke mitbringen.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte Handschuhe mitbringen und auf festes Schuhwerk achten.

 

Der Vorstand der NABU-Gruppe Niedernhausen

Foto: NABU/A.Hornig

22. September 2020

 

Apfelbaumbestimmung

Foto: NABU/K.Büscher

 

Was haben „Kalter Wilhelm“, „Alexander Lucas“ und „Geflammte Kardinal“ gemeinsam? Es handelt sich bei allen dreien um Apfelsorten, die auf den vom NABU bewirtschafteten Streuobstwiesen in den Gemarkungen Oberseelbach, Oberjosbach und Königshofen zu finden sind. Auf den 9 Flächen mit etwa 20.000 m² und 280 Obstbäumen stehen neben Birnen-, Zwetschgen-, Pflaumen- und Mirabellenbäumen überwiegend Apfelbäume.

 

 

Doch um welche Sorten es sich genau handelt, dass galt es letzten Samstag sowie Montag herauszufinden. Der Vorstand der NABU-Gruppe Niedernhausen traf sich mit Dieter Engel, Vorstandsmitglied des Streuobstkreises Wiesbaden zu einer Begehung der Streuobstwiesen. Anhand der Früchte bestimmte Herr Engel deren Sorte und erklärte den interessierten Zuhörern, wozu die Früchte am besten verwendet werden können. Außerdem bestimmte er das Alter der Bäume.

 

 

Ziel der Aktion ist eine Beschriftung der Bäume mit Kupfer-Verbund-Schildern.

 

 

Insgesamt konnten etwa 40 verschiedene Sorten der bis zu 100 Jahre alten Bäume bestimmt werden. Neben der im Supermarkt zu findenden Sorte Jonagold oder dem allgemein bekannten Winterapfel Boskop, der am besten zu Apfelmus oder Bratäpfeln verarbeiten wird, stehen dort mehrere Bäume des großen rheinischen Bohnapfels, einer sehr weit verbreiteten Sorte. Beim Anhalter handelt es sich um eine Lokalsorte aus dem Rhein-Main-Gebiet, beim Trierer Weinapfel um einen reinen Kelterapfel. Die Goldrenette von Blenheim ist ein besonders schmackhafter Tafelapfel.

 

 

Wir danken Herrn Engel für den informativen und lehrreichen Vormittag.

 

04. August 2020

 

NABU baut Lehmhaufen für Wildbienen

Der größte Teil der Wildbienen sind Bodenbewohner. Um ihnen bessere
Lebensbedingungen gewährleisten zu können wurde neben dem Reptilienhaufen ein Lehmhaufen für sie angefertigt. Der Speziallehm wurde vom NABU gekauft und von Freiwilligen an Ort und Stelle verbracht.

Foto: NABU/W.Jost
Foto: NABU/W.Jost

25. Juli 2020

 

NABU baut Reptilienhaufen

Heute wurde der Reptilienhaufen fertiggestellt.Die zuvor aufgelesenen Steine und eine "Steinspende" (insgesamt ca. 7 Tonnen Steine) wurden an den finalen, sonnigen Standort verbracht. Wir hoffen, dass das so aufgewertete Biotop nun auch von vielen Reptilien angenommen wird.

Foto: NABU
Foto: NABU

19. Juli 2020

 

NABU sammelt Steine für einen Reptilienhaufen

Am heutigen Tag haben 3 fleißige Helfer auf einer Baustelle in Niederseelbach Steine gesammelt. Bei dieser schweißtreibenden Arbeit sind ganze 3 Anhängerladungen Steine zusammengekommen, die nun für den Bau eines Amphibienhaufens verwendet werden. Der Arbeitseinsatz findet am Samstag, den 25.07.2020 statt. Helfer sind gerne willkommen.

Foto: NABU/J. Spatz

16. Juli 2020

 

NABU-Kinder entfernen invasive Pflanzen

 

Nach langer Corona-Pause fand endlich wieder ein sehnsüchtig erwartetes reguläres Treffen der Kindergruppe des NABU Niedernhausen statt. Und dann war es gleich ein schweißtreibender Arbeitseinsatz. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie zu der etwa 35 Quadratmeter großen Stelle in Engenhahn liefen und auf einmal vor dem bis zu 3 Meter hoch wachsenden Japanischen Staudenknöterich standen. Der Japanische Staudenknöterich ist ein Neophyt, also eine invasive Pflanzenart. Er wurde im 19. Jahrhundert gezielt nach Europa eingeführt. Mittlerweile ist er jedoch zu einem Ärgernis geworden, weil er einheimische Pflanzen verdrängt.

 

Die Kinder machten sich gleich ans Werk und schnitten die Halme ab. Der nächste Trupp grub die Wurzeln aus und packte diese in mitgebrachte Beutel. Die Wurzeln wurden später am Straßenrand postiert, um von der Gemeinde abgeholt und vernichtet zu werden.

 

Im Herbst 2019 wurde diese Aktion schon einmal durchgeführt. Es war geplant im Frühjahr 2020 die Pflanzen weiter im Wachstum zu stören, der Termin konnte jedoch nicht eingehalten werden. Die Kinder werden jedoch ein wachsames Auge auf die Stelle haben, bis sich die einheimischen Pflanzen dieses Stück Natur zurückerobert haben.

 

Leider war dies erst einmal das letzte Treffen vor den Sommerferien. Die Betreuer wünschen den NABU Kindern und ihren Eltern und Geschwistern schöne Sommerferien.

 

Viel Spaß hatten die NABU-Kinder beim Knöterich entfernen. Auf Abstand wurde auch geachtet.

 

Fotoquelle: NABU/J. Spatz

 

12. Juli 2020

 

Wiesenmahd am "Zwickel" in Oberseelbach

Im Sommer stehen auf den von unserer NABU-Gruppe betreuten Flächen etliche Pflegemaßnahmen an. Neben dem regelmäßigen Gießen der Jungbäume müssen die Wiesen gemäht und abgerecht werden, um die Wiesen abzumagern. Leider konnten diese Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie in den letzten Jahren in einer großen Aktion mit vielen Helfern durchgeführt werden, sondern wurden überwiegend alleine oder in kleinen Gruppen über einen längeren Zeitraum erledigt. Am 12. Juli 2020 fand die letzte Wiesenmahd für dieses Jahr am „Zwickel“, einer kleinen Streuobstwiese am Ortseingang von Oberseelbach statt.

 

Foto: NABU A.Hornig

Foto: NABU J. Spatz

09. Juli 2020

Quelle: Niedernhausener Anzeiger, Donnerstag, 09. Juli 2020, Ausgabe 27, 34. Jahrgang

 

 

 

 

Willkommen beim NABU Niedernhausen

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen die Arbeit der NABU-Gruppe Niedernhausen vorstellen.

 

Das Video gibt einen ersten Eindruck über unsere Projekte in den Jahren 2015 bis 2018:

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